Seelbach mit ausgeglichenem Saisonabschluß


Die Saisonzusammenfassung:
Nimmt man das Endergebnis stehen die Seelbacher mit 18:14 Punkten und einem Satzverhältnis von 34:23 sehr gut, sogar besser als im letzten Jahr (18:14 und 33:25), in dem man 4 wurde, dar.
Stellt man dem nun die Realität gegenüber, dann sind die Seelbacher in dieser Saison klar am Ziel vorbeigeschrammt, das da hieß "Aufstieg" oder zumindest Relegation. Denn am Ende der sehr ausgeglichenen Saison stehen die Seelbacher Herren mit diesem Ergebnis auf Platz 6 hinter dem Kreisliga-Aufsteiger TV Elz und dem so schlecht gestartetem BOL-Absteiger der TG Winkel.

Im letzten Spiel der Saison empfingen die Seelbacher Volleyballer die Mannschaft aus Hochheim, die immer noch Chancen auf den Meistertitel hatte (hierzu mussten sie neben dem eigenen Sieg noch auf die Niederlage der Konkurrenz von Schwarz-Weiß Wiesbaden hoffen), sowie das abgeschlagene Team des VCGG aus Bad Camberg.

Im ersten Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem oft die Hochheimer das bessere Ende für sich verbuchen konnten. Folgerichtig ging der erste Satz mit 21:25 auch an Hochheim.
Im zweiten Durchgang konnten die Seelbacher den Spieß noch einmal umdrehen und entschieden ihn mit 25:22 zu ihren Gunsten.
Im dritten Satz konnten die Seelbacher nur noch zu Satzbeginn wirklich mithalten, denn mit der Intensität, in der die Hochheimer zulegten, ließen die Seelbacher nach. Der Satzverlust war demnach nur eine Frage der Zeit. Am Ende hatten die Hochheimer mit 25:19 die Nase vorn.
Im vierten Satz wollte keiner mehr so recht an einen Sieg der Heimmannschaft glauben (vielleicht lag es auch daran, dass nach der peinlichen Niederlage in Wiesbaden die Chance auf einen der ganz vorderen Plätze bereits verspielt war). Da die Gäste aus Hochheim jedoch noch die Meisterschaft im Auge hatte, gab bei ihnen keiner nach. Recht überlegen und letztlich damit auch verdient gewannen sie den letzten Satz mit 25:17 und damit das Spiel mit 3:1.

Das "i-Tüpfelchen" auf den Hochheimer Sieg setzte dann die andere Meisterschaftsanwärtermannschaft von Schwarz-Weiß-Wiesbaden, die ihr letztes und entscheidendes Spiel gegen Winkel verloren und damit die Spvgg Hochheim II, die als Aufsteiger in die Saison gestartet waren, zum Meister der Bezirksliga machten. Dementsprechend war die Freude groß und die Stimmung ausgelassen.

Im zweiten Spiel gegen der VCGG Bad Camberg ging es fortan nur noch um die goldene Ananas, denn die Camberger waren bereits abgestiegen und die Seelbacher konnten weder direkt aufsteigen, noch die Relegation erreichen. Letztlich waren aber beide Mannschaften bemüht, das letzte Saisonspiel ordentlich zu beenden.

Schnell wurde jedoch klar, warum die Camberger soweit hinten stehen. Die technischen Schwächen in Annahme und auch Abwehr waren eklatant, so dass sich ein sehr einseitiges Spiel entwickelte.
Kurzum: Seelbach gewann alle drei Sätze recht deutlich und konnte somit die Saison mit einem zu jeder Zeit ungefährdeten 3:0 Sieg abschließen.

Seelbach wäre jedoch nicht Seelbach, wenn nach dem letzten Spieltag, unabhängig von der Platzierung, nicht eine ordentliche Feier veranstaltet worden wäre. Dementsprechend war der Vorraum zu den Umkleideräumen der Lenzenberg-Halle hergerichtet, um einer Feier Raum zu geben, die nach einer solchen Saison seines Gleichen sucht. Alles war bereitet, Raum für Musik und Tanz, Gläser für Bier und Glanz sowie Lorbeeren für Ehr und Kranz...
Einzig die Meister der Saison hatten keine große Feierlust und verabschiedeten sich sehr früh aus dem illustren Kreis der Feiernden Seelbacher.

Eine nicht ganz so große Saison ging mit einer großen Feier zu Ende. Nun warten die ganzen Sommerturniere auf die Seelbacher; hier gibt es immerhin einen ersten Platz in Breuberg sowie einen dritten Platz auf Borkum zu verteidigen.
Vielleicht geht ja im Sommer mehr als in den Bezirksliga-Hallen.


Seelbach beendete die Saison mit folgender Besetzung:

Zuspiel:Gunnar Busse, Uwe Puschner und Maik Sand
Mittelblock: Arnim Hoffer, Kai Linsner und Andreas Wagner
Außenangriff: Stephan Danzeisen, Alexander und Thomas Kohlt

Die Bilder vom letzen Spieltag liegen hier , sind aber auch durch einen Besuch der Galerie erreichbar.

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